Regenwasserberechnung


Anhand dieser allgemeinen Kalkulation können Sie die Regenwassernutzung berechnen und Ihre Regenwassernutzungsanlage planen oder Sie benutzen den Anlagenkonfigurator für Regenwassernutzung.

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Die 3 Schritte zum Berechnen des Regenwassers

Das benötigte Speichervolumen der Anlage hängt einerseits von der jährlich gesammelten Menge an Regenwasser (Regenwasserertrag) ab.

Andererseits von der jährlich geplanten Entnahme von Wasser (Regenwasserbedarf).

Nachdem Sie die Werte ermittelt haben, wird der geringere Wert in die Faustformel eingesetzt, um das benötigte Volumen zu berechnen.

Das ist das ABC der Regenwasserberechnung. In der Faustformel wird ein Durchschnittswert für die notwendige Speicherzeit herangezogen (eine Sicherheitsreserve von 21 Tagen). Dieser Wert beruht auf Erfahrungswerten und wird unabhängig vom Standort angenommen.

Wenn Sie den Einfluss Ihrer lokalen Wetterdaten auf diese Berechnung anschauen möchten, benutzen Sie doch unseren kostenlosen und unverbindlichen Anlagenkonfigurator. Dort wird eine monatliche Berechnung mit langjährigen Wetterdaten durchgeführt. Die notwendigen Informationen, die Sie für die Berechnung brauchen, sind die gleichen. Die Berechnung ist online, die Auswertung sofort und Ihre Daten werden nicht gespeichert. Besser geht's nicht.

 

 

A. Ermittlung des jährlichen Regenwasserertrag

Anhand der durchschnittlichen Niederschlagsmenge Ihrer Region und der Größe und Beschaffenheit der Dachfläche kann ein durchschnittlicher Regenwasserertrag ermittelt werden. Den Niederschlagswert in Liter pro qm (entspricht dem Wert in mm) können Sie aus einer Niederschlagskarte entnehmen. Bei der Bestimmung der Grundfläche des Daches beachten Sie bitte, dass Sie nur die Fläche berücksichtigen, deren Regenwasser auch in den Tank geleitet wird.

Der Einfluss der Dacheindeckung auf den Wasserertrag wird über den Abflussbeiwert berücksichtigt. Folgende Werte werden angenommen:

  • Tonziegel gebrannt und lasiert: 0,9
  • Schiefer, Beton, Tonziegel: 0,8
  • Flachdach, unbekiest: 0,8
  • Flachdach, bekiest: 0,6

 

Die Berechnung des jährlichen Regenwasserertrags erfolgt nach folgender Formel:

    Grundfläche des Daches [qm]
x  Abflussbeiwert [Faktor]
x  Niederschlagswert [mm oder Liter/qm pro Jahr]
________________________________
Regenwasserertrag [Liter/Jahr]

 

 

B. Ermittlung des jährlichen Regenwasserbedarf

Der Regenwasserbedarf hängt davon ab, welche Verwendung Sie vorsehen. Folgendes Schema ermöglicht Ihnen eine grobe Abschätzung:

WC-Spülung
pro Pers. pro Jahr
8.000 Liter
  x ____
Personen
= ________ Liter
Wäsche waschen
pro Pers. pro Jahr
4.500 Liter
  x ____
Personen
= ________ Liter
Putzen/Reinigen
pro Pers. pro Jahr
1.000 Liter
  x ____
Personen
= ________ Liter
Garten
pro qm
65 Liter
  x ____
qm
= ________ Liter
           
 
 
 
 
Summe
= ________ Liter

 

 

C. Ermittlung der Tankgröße mit der Faustformel

Der Tank funktioniert als Puffer zwischen dem Ertrag und dem Bedarf, da es erfahrungsgemäß nicht immer dann und in den Mengen regnet, wenn Sie Wasser benötigen. Für die Ermittlung der Tankgröße wird davon ausgegangen, dass eine Sicherheitsreserve von ca. 21 Tagen ausreicht, eventuelle Trockenperioden zu überbrücken. Diese Größe sollten Sie jedoch nur als Anhaltspunkt betrachten. Größere Tanks können eine größere Menge Wasser speichern und damit stärkere Schwankungen in Ertag und Bedarf abdecken.

Grundsätzlich richtet sich die relevante Wassermenge nach dem Bedarf. Ein höherer Ertrag hat bei geringerem Bedarf kein Nutzen. Allerdings kann der Verbrauch maximal den Wert des Ertrags erreichen, da Sie, auch wenn Sie wollten, nicht mehr Regenwasser verbrauchen können, als Sie maximal sammeln können. Die Jährliche Regenwasserentnahme entspricht daher dem geringeren Wert von Regenwasserertrag oder -bedarf. 

Die Tankgröße wird daher mit folgender Faustformel berechnet:

(Jährliche Regenwasserentnahme / 365) x 21 = Pufferbedarf = Tankgröße in Liter

Für die Regenwassernutzung können Sie Tanks verwenden die ungefähr der ermittelten Größe entsprechen. Wenn Sie eine Zisterne mit größerem Volumen verwenden, haben Sie auch bei stärkeren Regenereignissen einen maximalen Ertrag und damit grundsätzlich einen größeren Puffer. Bei der Verwendung von kleineren Speichervolumen, wird der Überlauf häufiger benutzt. Dadurch steht zwar weniger Regenwasser zur Verfügung, allerdings reinigen Überlaufereignisse das gespeicherte Wasser von eventueller Verschmutzung auf dem Oberflächenfilm.

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 Vergleichen Sie doch Ihr Ergebnis mit dem Anlagenkonfigurator für Regenwassernutzung...

 

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